Herbst-Tipps
An einem Brunnen im Wald trifft Golaud auf Mélisande. Sie heiraten und kehren auf das Schloss seiner Familie zurück. Dort lernt Mélisande Pelléas, den Bruder Golauds kennen. Mélisande verliert den Ring, den ihr Golaud geschenkt hat, im Wasser. Sie fühlt sich zu Pelléas hingezogen. Er erwidert ihre Gefühle. Doch Pelléas will das düstere Schloss verlassen und sich von Mélisande verabschieden. Nachts im Park wollen sie sich ein letztes Mal sehen. Hinter ihnen schließen sich die Tore des Schlosses. Doch die beiden sind nicht allein.

„Pelléas und Mélisande“ ist nicht nur Claude Debussys einzige Oper - das Stück nimmt auch sonst eine Sonderstellung ein: Debussy orientierte sich bei der Vertonung an der natürlichen Wortmelodie und schuf so eine neue, impressionistische »Klangsprache«. Vieles deutet sie nur an, ist voller Geheimnisse, Sinnbilder - und faszinierte 1902 schon das Publikum der Uraufführung in Paris. Bis heute öffnet Debussys Musik die Pforten zu einer mystischen, dämmrigen Welt, in der sich unsere gleichsam verschwommen spiegelt.(Quelle: www.staatsoper-hamburg.de)

Ein kühner symphonischer Erstling ist die erste Symphonie von Johannes Brahms. Es dauerte lange, vierzehn Jahre, bis der Autor es wagte, den Schatten Beethovens tatsächlich auszuhalten und 1876 dieses Opus aus eigener Schöpferkraft der Öffentlichkeit preiszugeben. Stark und voll wunderbarer Schönheiten – bekannte Clara Schumann mit freudigem Erstaunen. (Quelle: www.staatsoper-hamburg.de)

Hamburg Arrangement 10 | Samstag 16. bis Dienstag 19. November 2019

Pelléas et Mélisande, C. Debussy, am 17.
Kent Nagano - Willy Decker
Renate Spingler, Anna Prohaska, Rolando Villazón, Tigran Martirossian, Simon Keenlyside
Hamburgische Staatsoper

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, am 18.
L. van Beethoven: Meeresstille und glückliche Fahrt, Elegischer Gesang
J. Brahms: Schicksalslied, Symphonie Nr. 1 c-Moll
Kent Nagano
Elbphilharmonie

Im Pauschalpreis inkludiert
Drei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, Eintrittskarten Kategorie 1, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.

Pauschalpreis pro Person: ab 1.040,- Euro

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Brabant steht vor dynastischen Querelen: Die Erbfolge scheint nach dem Verschwinden des Kronprinzen offen. Und: die Schwester soll verantwortlich für das Verbrechen sein. Dem gesamten Reich drohen kriegerische Auseinandersetzungen. Die Sehnsucht nach dem mächtigen Retter im Volk ist groß. In dieser Zeit der Verunsicherungen erscheint wie aus einer anderen Welt ein Held: Doch wer ist der große Schwanenritter, der sich zum Retter Elsas und von ganz Brabant aufschwingt? Welche Bande besteht zwischen ihm und der zu Unrecht des Brudermordes angeklagten Elsa? In einer Zeit der großen revolutionären Veränderungen, in der Mitte des 19. Jahrhunderts, schreibt Wagner seine Oper „Lohengrin“, in der erstmals der Klang des Orchesters zu Geheimnis und Motor des gesamten Dramas wird. (Quelle: www.staatsoper.de)

Die Grenze zwischen Traum und Realität löst sich zunehmend auf, als der um seine verstorbene Frau Marie trauernde Paul auf die Tänzerin Marietta trifft. Aufgrund ihrer äußerlichen Ähnlichkeit zu Marie wird Marietta zur Projektionsfläche für die erotischen Wünsche Pauls, dessen Trauer kultische Züge trägt: Die sorgsam aufbewahrte Haarsträhne der Verstorbenen wird wie eine Reliquie verwahrt. Nach einer nervenaufreibenden „Vision“ mit kathartischer Wirkung wird Paul schließlich in der Wirklichkeit geerdet. Er kann die Stadt Brügge als den Ort für seinen Totenkult verlassen. Der ursprüngliche Werktitel „Triumph des Lebens“ ist für die persönliche Entwicklung des Protagonisten bezeichnend.
Wenige Wochen vor der immens erfolgreichen Uraufführung von Die tote Stadt bezeichnete kein Geringerer als Giacomo Puccini den damals 23-jährigen Erich Wolfgang Korngold als „die stärkste Hoffnung der neuen deutschen Musik“. Arien wie „Glück, das mir verblieb“ und „Mein Sehnen, mein Wähnen“ gehören wegen ihrer melodischen Eindringlichkeit zum Konzertrepertoire zahlreicher Opernsänger und strahlen weit über die Bekanntheit der Toten Stadt hinaus. (Quelle: www.staatsoper.de)

München Arrangement 11 | Freitag 29. November bis Montag 2. Dezember 2019

Lohengrin, R. Wagner, am 30.
Lothar Koenigs - Richard Jones
Anja Harteros, Karita Mattila, Christof Fischesser, Klaus Florian Vogt
Nationaltheater

Die tote Stadt, E. W. Korngold, am 1., Neuproduktion
Kirill Petrenko - Simon Stone
Marlis Petersen, Jennifer Johnston, Jonas Kaufmann, Andrzej Filonczyk
Nationaltheater

Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.

Pauschalpreis pro Person: ab 1.690,- Euro