Salzburg
Osterfestspiele
Auch 2024 werden die Osterfestspiele wieder im besten Sinne Furore machen: Seit ihrer Gründung durch Herbert von Karajan 1967 sind die Osterfestspiele fester Bestandteil des internationalen Musik- und Kulturlebens. Ihren ausgezeichneten wie exklusiven Ruf weit über die Grenzen der Stadt Salzburg hinaus bestätigen sie dabei immer wieder aufs Neue, vereinen sie doch Opern-, Chor- und Orchestergenuss vom Feinsten gepaart mit internationalen Solisten der Spitzenklasse.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Ponchiellis berühmteste Oper „La Gioconda“. Die Titelpartien in diesem Liebeswirrwarr und Intrigenspiel sind mit Anna Netrebko, Jonas Kaufmann und Luca Salsi hervorstehend besetzt.
Genießen Sie feierliche Osterstimmung und den Frühling an der Salzach, bei österreichischer Gastfreundschaft!

Pfingstfestspiele
Die Pfingstfestspiele, seit 2012 in der künstlerischen Hand Cecilia Bartolis, widmen sich 2024 dem berühmtesten Sohn der Stadt: Wolfgang Amadeus Mozart. Die Vielschichtigkeit seines schier überwältigenden musikalischen Erbes wird von der Opera seria über Klavier- und sinfonische Musik bis zur geistlichen Chormusik beleuchtet. Freuen Sie sich dabei auf gewohnt hochkarätige Besetzungen. Naben Cecilia Bartoli und „ihren“ Les Musiciens du Prince - Monaco werden Sie Sir Andràs Schiff und Daniil Trifonov am Flügel, Gianluca Capuano und Paavo Järvi am Pult sowie Elena Stikhina, Sonya Yoncheva, Plácido Domingo und viele weitere Künstler begeistern.

Sommerfestspiele
Literarische Schwergewichte vor allem aus dem östlichen Europa prägen das Opernprogramm der Sommerfestspiele 2024, die laut Intendant Markus Hinterhäuser im Zeichen revoltierender Hauptfiguren stehen. Viele der Werke thematisieren die Ablehnung einer Welt, die einem aktuell „mehr abverlange als man wolle oder könne.“
Nach Strauss‘ konzertantem „Capriccio“ zur Festspieleröffnung kehrt Mozarts „Don Giovanni“, der Freigeist par excellence, in einer Neueinstudierung zurück ins Große Festspielhaus. Dann wird es tiefgründiger mit Dostojewskis Fürst Myschkin, der letztendlich aufgrund seines herzensguten Wesens an sich und der Menschheit scheitert – in Mieczysław Weinbergs „Der Idiot“ als Erstpremiere in Salzburg. Die wunderbare Litauerin Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert. Mehr russisches Repertoire kredenzt Ihnen Peter Sellars ebenfalls mit einer Erstinszenierung von Prokofjews „Der Spieler“. Diesen beiden russischen Werken stehen zwei französische gegenüber: „Les Contes d’Hoffmann“ und „Hamlet“, beide spannend und hochkarätig besetzt.
Garniert wie immer mit bester Orchesterkost und Schauspiel, gleich drei runden Geburtstagen (Schönberg, Smetana und natürlich Bruckner) und mit dem ganz besonderen Flair der Festspieltage an der Salzach – freuen Sie sich auf geballte musikalische Höhepunkte.